Thursday, January 18, 2018

Menschen wollen keinen Krieg … … oder wie Kriege gemacht werden

von Dieter Sprock

«Die Massen sind niemals kriegslüstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden.»1
Albert Einstein
Die Geschichte der Menschheit ist durchzogen von Krieg und Gewalt. Die Liste der Kriege seit dem Altertum ist schier endlos, und das Ausmass an Zerstörung und menschlichem Leid, das durch Krieg verursacht wurde und weiterhin wird, unvorstellbar. Allein die beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert haben gegen 150 Millionen Tote und Verwundete gefordert, darunter viele zivile Opfer: Frauen, Kinder und alte Menschen. Und die Zahl der Menschen, die seit dem Zweiten Weltkrieg ihr Leben durch Krieg und andere von Menschen verübte Gewalt­exzesse verloren haben, dürfte die 100 Millionen erreichen. – Die Schweiz hat gerade einmal 8 Millionen Einwohner. – Vor dieser Schreckensbilanz können wir die Augen nicht verschliessen. 

Siegmund Freuds Irrtum

«Warum Krieg?» Die Suche nach der Ursache für Krieg und Gewalt dürfte so alt sein wie der Krieg selbst; sie ist Ausdruck der menschlichen Sehnsucht nach Frieden. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Kulturgeschichte der Menschheit und mündet, wo immer Menschen nach der Ursache für Krieg suchen, in die Frage nach der sittlichen Natur des Menschen: Ist der «Naturstand» des Menschen tatsächlich der Zustand des Krieges? Oder bildeten nicht die «gegenseitige Hilfe» und ein Gefühl für «Gerechtigkeit und Sittlichkeit» schon bei unseren frühen Vorfahren die Grundlage ihres Zusammenlebens?
Im letzten Jahrhundert wurde die Diskussion über die Frage: «Warum Krieg?» stark von der Annahme eines Aggressionstriebs beeinflusst, den Siegmund Freud (1856–1939) 1920 unter dem Eindruck des massenhaften Abschlachtens im Ersten Weltkrieg erfunden hat.
Als Albert Einstein (1879–1955) Siegmund Freud auf Anregung des Völkerbundes 1932 in einem Brief fragt, ob es einen Weg gebe, «die Menschen von dem Verhängnis des Krieges zu befreien», antwortet Freud, der von der «Lust an der Aggression und Destruktion» als einer im Menschen triebhaft verankerten Konstante überzeugt war: Es habe keine Aussicht, «die aggressiven Neigungen des Menschen» abschaffen zu wollen. Interessenkonflikte unter den Menschen würden «prinzipiell durch die Anwendung von Gewalt» entschieden. Ausserdem befriedige «die Tötung des Feindes eine triebhafte Neigung». Seine Antwort mündet in dem denkwürdigen Satz: «Warum empören wir uns so sehr gegen den Krieg, Sie und ich und so viele andere, warum nehmen wir ihn nicht hin wie eine andere der vielen peinlichen Notlagen des Lebens? Er scheint doch naturgemäss, biologisch wohl begründet, praktisch kaum vermeidbar.»
Obwohl Freuds Konstruktion des Aggressionstriebes von Anfang an umstritten war und heute längst widerlegt ist, wirkt sie bis in unsere Gegenwart hinein. Sie hat sich im Denken und in der Sprache niedergeschlagen und lenkt die dringend notwendige Auseinandersetzung über die Frage von Krieg und Gewalt auf ein falsches Gleis. 

Gegenseitige Hilfe ist der Kampf ums Dasein

Freuds Annahme, der Krieg sei biologisch begründet, war ein fataler Irrtum. Weder der Krieg noch häusliche Formen von Gewalt entsprechen irgendeiner biologischen Notwendigkeit. Sie sind nicht in den Genen verankert. Das menschliche Leben wird nicht von Aggression bestimmt. Gegenseitige Hilfe ist der Kampf ums Dasein. Sie hat das Überleben des Menschen gesichert, denn nur in Gemeinschaft konnte er den Unbilden der Natur widerstehen und sich gegen seine natürlichen Feinde schützen.
Betrachtet man das Zusammenleben der Menschen unvoreingenommen, so sieht man, dass es vom Streben nach Beziehung und Zugehörigkeit bestimmt wird. Der Mensch will seine Sache gut machen und vertraut darauf, dass die anderen es ebenso wollen und ehrlich sind. Selbst heute, wo der krasseste Individualismus – «denke zuerst an dich selbst» – propagiert wird, könnte die Menschheit auch nicht ein Dutzend Jahre ohne gegenseitige Hilfe und ohne selbstlose Tätigkeit zum Wohl der Allgemeinheit existieren.
Bei allen Schwierigkeiten, die das Zusammenleben mit sich bringt, ich denke an Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse oder Streit, der manchmal auch in Gewalt ausartet, verläuft das Zusammenleben der Menschen im allgemeinen friedlich. Die Menschen gehen ihrer Arbeit nach, sie sorgen sich um das Wohl ihrer Kinder, pflegen ihre Häuser und Gärten, lieben das gesellige Beisammensein, sind fröhlich und manchmal auch traurig, doch bei aller Verschiedenheit fällt es niemandem ein, seinen Tornister zu packen und in ein fremdes Land zu ziehen, um dort Menschen umzubringen, die ihm nichts getan haben und deren Sprache er nicht einmal versteht. Einstein hat Recht, wenn er schreibt: «Die Massen sind niemals kriegslüstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden.»
Selbst in der Ausnahmesituation des Krieges stehen neben sadistischer Grausamkeit – die einer gesonderten Behandlung bedarf – gegenseitige Hilfe und Mitgefühl, und zwar nicht nur gegenüber den eigenen Kameraden, sondern auch gegenüber dem «Feind». Es gibt unzählige Beispiele, in denen Soldaten sogar unter Gefährdung des eigenen Lebens den Feind verschont oder daneben geschossen haben. Die Kriegsindustrie hat aus diesem Grund Killerspiele entwickelt, um die Tötungshemmung der Soldaten abzubauen und die Mord­rate zu erhöhen.
Bekannt sind auch Berichte von Kriegsheimkehrern, die schildern, wie die Soldaten in den Feuerpausen aus den Schützengräben gekrochen sind und mit ihrem «Feind» geraucht und Bilder von ihren Familien ausgetauscht haben.

Menschen werden in Kriege hineingelogen

Sieht man einmal von Stammesfehden unserer frühen Vorfahren ab, bei denen sich Rivalen um Jagdgründe und Nahrung persönlich gegenüberstanden, entsteht Krieg nicht aus Streit zwischen Menschen oder weil irgendein Trieb dazu drängt. Krieg, gemeint ist natürlich der Angriffskrieg, und auch der Terror sind eine Art institutionell geforderte Ausübung von Gewalt. Beide werden kaltblütig nach strategischen Überlegungen geplant: Waffen werden bereitgestellt, und der Munitionsnachschub wird gesichert. Im Krieg braucht es Köche für die Verpflegung und Sanitäter und Ärzte für die Verwundeten. Und für Krieg wie für Terror braucht es Feindbilder, die künstlich erzeugt werden müssen. Die Vorbereitungen nehmen oft Jahre in Anspruch. Dabei fällt der Kriegspropaganda die Aufgabe zu, Hass gegen den Feind zu erzeugen und den politisch gewollten Krieg als einen notwendigen und guten Krieg darzustellen.
Es ist inzwischen allgemein bekannt, dass Regierungen grosse international agierende PR-Unternehmen damit beauftragen, für ihre Kriegspläne zu werben, um für Unterstützung in der eigenen Bevölkerung und bei den Verbündeten zu sorgen.
Public-Relations-Fachleute, ausgestattet mit allen Erkenntnissen der Psychologie, der Kommunikationsforschung und anderer Sozialwissenschaften, schreiben das Drehbuch, mit dem die Menschen in den Krieg hineingelogen werden sollen, und die Medien – Hörfunk, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriftenverlage, das Internet und die Film­industrie – sorgen dafür, dass die «Werbung für Krieg und Tod»2 unter die Menschen kommt. Sie geben vor, womit sich die Menschen befassen und was sie denken sollen; das nennt man «Aufklärung» oder «Information». Unerwünschte Informationen werden verschwiegen oder vom «Wahrheitsministerium» zu feindlicher Propaganda oder neudeutsch «fake news» erklärt.
Die Medienberichterstattung wird weitgehend von einigen grossen Agenturen dominiert. «80 % aller Nachrichten in den Medien», schreiben Becker und Beham, «stützen sich auf lediglich eine einzige Quelle, und genau diese entpuppt sich bei weiteren Recherchen als eben die Pressestelle, die diese Meldung in Umlauf gebracht hat.» Sie sprechen von einer «Kolonisierung der Medien durch die PR-Industrie». Anfang der neunziger Jahre gab es in den USA mehr «PR-Praktiker» als Journalisten.
Ein Neffe Siegmund Freuds, Edward Bernays (1891–1995), der als Vater der Public Relations gilt, hat nicht nur dafür gesorgt, dass Freuds Theorien in den USA Verbreitung fanden, sondern mit seinem Buch «Propaganda» 1928 auch die Grundlage für modernes Kommunikationsmanagement gelegt.3 Es dient noch heute Werbefachleuten und Regierungen als Anleitung für die Manipulation der öffentlichen Meinung.
Bernays entwickelte seine Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung aus den Theorien seines Onkels. Er war davon überzeugt, dass es möglich sei, die «Massen ohne deren Wissen zu kontrollieren und zu steuern», wenn man «den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens versteht».
«Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen» war für Bernays, «ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften». «Organisationen, die im verborgenen arbeiten», schreibt er, «lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentliche Regierung in unserem Land [gemeint sind die USA].
Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken.» Doch das sei nicht überraschend, fährt er fort: «Wenn viele Menschen möglichst reibungslos in einer Gesellschaft zusammenleben sollen, sind Steuerungsprozesse dieser Art unumgänglich.» (S.19)
Dass «eine dafür geborene Elite» die Gesellschaft lenkt, ist für Bernays selbstverständlich. Unverfroren preist er die «grandiosen Erfolge der Propaganda im Krieg» [gemeint ist der Erste Weltkrieg], welche den «Weitsichtigen» die Augen «für die Möglichkeiten von Manipulation der Massenmeinung in allen Bereichen des Lebens» geöffnet hätte. Im Krieg, so Bernays, hätten die amerikanische Regierung und diverse patriotische Vereinigungen «eine vollkommen neue Methode» zur Gewinnung öffentlicher Akzeptanz angewendet, indem sie sich der «Unterstützung der Schlüsselpersonen aller gesellschaftlichen Gruppen, von Menschen also, deren Wort für Hunderte, Tausende oder gar Hunderttausende Gewicht hatte», versichert haben. So hätten sie automatisch «die Unterstützung ganzer Burschenschaften, Religionsgemeinschaften, Wirtschaftsvereinigungen, patriotischen Vereinen, sozialen und regionalen Gruppen» gewonnen, «deren Mitglieder die Meinung ihrer Anführer und Sprecher automatisch übernommen» hätten.
Ausserdem hätten die Manipulatoren der öffentlichen Meinung «Massenreaktionen gegen die angeblichen Greueltaten, den Terror und die Tyrannei des Feindes» provoziert. (S. 33) So werden Kriege gemacht!
Die Kriegspropaganda knüpft daran an, dass der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist und das Zusammenleben auf Treu und Glauben beruht. Sie missbraucht das menschliche Gefühl für Verantwortung und Gerechtigkeit, um den Krieg gegen die «Barbaren» nicht nur als gerecht, sondern als heilige Pflicht erscheinen zu lassen. Und sie setzt darauf, dass sich der ehrliche Bürger nicht einmal vorstellen kann, dass er derart manipuliert und betrogen wird. 

Es geht um die Kontrolle der Macht

Der Grund für Krieg liegt nicht in der Natur des Menschen. Menschen wollen keinen Krieg. Bei der Suche nach den Ursachen für Krieg gilt es, den Blick vermehrt auf die unkontrollierten Machtverhältnisse und -strukturen zu richten, welche Entscheidungen einzelner möglich machen, die nicht im Interesse der Allgemeinheit handeln. Bis heute ist es nicht gelungen, die Macht der Mächtigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, zu begrenzen. Die grossen politischen Fragen werden häufig von Instanzen entschieden, die sich keiner politischen Kontrolle unterziehen und so die Demokratie aushöhlen.
Viele der Mächtigen sind von Habgier getrieben und verfolgen ihre machtpolitischen Interessen, ohne sich um Recht und Gesetz oder das Wohl der Menschen zu kümmern. Sie halten sich weder an das Völkerrecht noch an die Charta der Vereinten Nationen, die mit ihrem allgemeinen Gewaltverbot jeden Angriffskrieg verbietet.
Unsere Zukunft wird in hohem Masse davon abhängen, ob und wieweit es gelingt, die «ordnungspolitischen Strukturen» (Arthur Rich)4 so zu verändern, dass der Machtmissbrauch verhindert oder zumindest eingeschränkt werden kann und auch die Mächtigen auf die Einhaltung von Recht und Gesetz verpflichtet werden können. Darauf müssten sich alle Anstrengungen richten.     •
1    Einstein, Albert; Freud, Siegmund. Warum Krieg? Ein Briefwechsel, Zürich 1972
2    Becker, Jörg und Beham, Mira. Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod, Baden-Baden 2006
3    Bernays, Edward. Propaganda, Berlin 2017, 8. Auflage
    Siehe auch: Barben, Judith. Spin doctors im Bundeshaus. Gefährdung der direkten Demokratie durch Manipulation und Propaganda, Baden 2009
4    vgl. «Über Arbeit, Wirtschaft, Macht und Wirtschaftsethik», in Zeit-Fragen Nr. 29/30 vom 21.11.2017 (https://www.zeit-fragen.ch/de/editions/2017/no-2930-27-novembre-2017/a-propos-du-travail-de-leconomie-du-pouvoir-et-de-lethique-dans-leconomie.html)

Tuesday, January 16, 2018

Finian Cunningham Russophobia Doesn't Allow For US & Russia Normalizing Relations

How Russophobia wrecked normalization between US & Russia 

Finian Cunningham
Finian Cunningham (born 1963) has written extensively on international affairs, with articles published in several languages. Originally from Belfast, Northern Ireland, he is a Master’s graduate in Agricultural Chemistry and worked as a scientific editor for the Royal Society of Chemistry, Cambridge, England, before pursuing a career in newspaper journalism. For over 20 years he worked as an editor and writer in major news media organizations, including The Mirror, Irish Times and Independent. Now a freelance journalist based in East Africa, his columns appear on RT, Sputnik, Strategic Culture Foundation and Press TV.
How Russophobia wrecked normalization between US & Russia
It’s a glaring contradiction that while US President Donald Trump has repeatedly voiced a desire for restoring friendly relations with Russia, the two countries stand even more frigidly apart than ever.
One year after Trump’s inauguration as the 45th US president, several metrics indicate bilateral ties have actually deteriorated, despite Trump’s oft-stated approval for better relations between Washington and Moscow.
Trump has said US cooperation with Russia should be seen as “an asset, not a liability.” Many people around the world, including within the US, would agree with Trump’s view. So, why the inertia in translating this into practical policy?
Not merely inertia, but in fact the opposite direction. The seizure of Russian diplomatic properties in the US, restrictions on Russian news organizations, and expanding sanctions on Russian business leaders are just some of the issues indicating growing hostility from Washington. Naturally, Russia has responded with its own countermeasures, which in turn exacerbates the antagonism.
The Trump administration’s green-lighting of lethal weapons supply to the Kiev regime in Ukraine regardless of Moscow’s appeals, and the emerging policy of Balkanizing Syria under a continuing American military presence in that country – again in contradiction to Moscow’s concerns – are more evidence of deteriorating relations.
While Trump was elected in November 2016 on a platform that included a reset from the antagonistic policy towards Russia under Democratic President Barack Obama – a policy Democratic candidate Hillary Clinton was also advocating – the upshot has been a continuation of hostility under Trump.
This raises troubling questions about the limits of presidential power to exert avowed policies.
One of the levers of control over the Trump White House has been the relentless “Russiagate scandal.” Trump’s domestic political enemies within the intelligence establishment, Democrat politicians and aligned news media outlets have drowned out public discourse with endless – and baseless – claims that Trump benefited from alleged Russian interference in the presidential election.
Trump has feistily brushed off these claims as “fake news.” Nevertheless, the saturated media insinuations of Trump as a “Kremlin stooge” have inevitably hampered his options for bilateral relations with Russia.
When Trump first met Vladimir Putin at the G20 summit in Hamburg last July, both leaders greeted each other cordially. That caused cynical comments in US media of Trump being “played by Putin.”
They agreed to bring the Syrian war to a rapid close and to work together to implement a negotiated resolution of the Ukraine conflict. But US policy has since become even more menacing in Syria, with the recent announcement that it is forming a 30,000-member Border Security Force (BSF). That development prompted Russian Foreign Minister Sergey Lavrov this week to say that he believes Washington is now intending to break up Syrian territorial integrity.
Then when Trump met Putin for a second time at the APEC summit hosted by the Philippines during November, the two presidents’ encounter was strangely crimped from a bilateral meeting to a glancing conversation on the sidelines of the event. News images showed Trump and Putin still enjoyed a cordial relationship. Trump also said then he accepted Putin’s assurances that Russia had not meddled in American domestic politics. Why the constraint then on having a bilateral meeting?
Moreover, a month later, Trump signed off on a new National Security Strategy document in December which explicitly accused Russia of using “subversive tactics” and “interfering in the domestic political affairs of countries around the world.” 
The document, which Trump endorsed with his signature, went on to state: “The United States and Europe will work together to counter Russian subversion and aggression.”
Moscow has consistently responded with disdain to all such claims, pointing out the lack of evidence, and that the claims amount to a “frenzy of Russophobia.” Russia has admonished that this is damaging the prospect of restoring relations.
What is lamentable is that even though the Russophobia is at the level of baseless hysteria and wantonly irrational, it has had the palpable effect of negating any attempt to restore US-Russia relations to a more sane footing.
The “Russiagate scandal” can be ridiculed as a contrived drama that keeps running and running. It may be dismissed with contempt as a load of hogwash whipped by Trump’s political enemies within the US foreign policy establishment. But the disturbing thing is that the Russophobia has succeeded in controlling the White House.
Top Russian diplomat Lavrov this week reviewed priority foreign policy issues. They included establishing a peaceful end to the wars in Syria and Ukraine, as well as creating a peaceful settlement to the Korean nuclear crisis.
President Trump, from his brief personal meetings so far with Putin and Lavrov – the latter hosted in the White House – surely appears disposed to work with Moscow in addressing the foreign policy problems in a constructive bilateral manner. That is, in theory.
Regrettably, however, such cooperation between the American and Russian leaders will not be permitted to happen because of the Russiagate specter that has been conjured up over the Trump administration.
Hence, pressing global security concerns that would benefit from US-Russia cooperative dialogue are being jeopardized by the deepening, irrational chill in relations.
The baleful effect of this anti-Russian paranoia was illustrated in an article published last week by the Daily Beast. It was reported that a member of Trump’s National Security Council proposed early in the new presidency last year that the US should scale back its military forces in the Baltic countries.
Russia has long complained that the buildup of US-led NATO forces on its European borders is a provocative threat to its national security.
The idea of repositioning US troops from the Baltic was pitched as a “gesture to the Kremlin that would enable the nascent Trump administration to see its desire for friendly relations with Russia would be reciprocated.”
Apparently, the proposal was quickly rebuffed out of concern about how it would fuel US media claims of Trump being a Russian puppet.
Another idea that was similarly rejected was the lifting of US sanctions on Russia’s economy.
The Daily Beast goes on to make the pejorative editorial comment that the floated proposals “fit a pattern within the Trump administration… of sidling up to Russia. Taken in sum, the pattern raises questions about whether Trump and his team are willing to pay Russia back for the Kremlin’s role in the [presidential] election.”
Note how the article asserts as fact the dubious speculation about Russia interfering in US politics.
Reportedly the proposals for trying to restore relations with Russia have since dried up within Trump’s National Security Council.
Indeed, the NSC official named as the originator of the ideas – Kevin Harrington – is understood to have led the team that produced the hawkish National Security Strategy published at the end of last year.
Thus, from reasonable proposals to engage with Russia floated at the start of Trump’s first year in office, within 12 months the administration has absorbed and adopted the Russophobia narrative.
Anti-Russian group think espoused by US elites has become institutionalized, against the stated views of the president and the American electorate. Where’s the democracy in that?
The statements, views and opinions expressed in this column are solely those of the author and do not necessarily represent those of RT.

Tulsi Gabbard destroys North Korea, Libya and Iraq narrative in 30 seconds (Video)

Tulsi Gabbard: “North Korea sees what we did in Iraq with Saddam Hussein, with those false reports of weapons of mass destruction.”


Congresswoman Tulsi Gabbard of Hawaii was interviewed on ABC News “This Week” following the human error that led to a false alarm missile message in Hawaii.
During one defining moment of the interview, long time Clinton staffer, George Stephanopoulos asked Gabbard point blank…
Was it a mistake for the United States to take out Gaddafi and Hussein?”
Gabbard responded without hesitation…“It was, absolutely.”
Stephanopoulos appeared shocked at the response.
Gabbard destroyed many mainstream media myths on American intervention, and how it relates to the current North Korea nuclear standoff…
We know that North Korea has these nuclear weapons because they see how the United States in Libya for example guaranteed Gadaffi – ‘we’re not going to go after you, you should get rid of your nuclear weapons.’
He did, then we went and led an attack that toppled Gaddafi, launching Libya into chaos that we are still seeing the results of today.
North Korea sees what we did in Iraq with Saddam Hussein, with those false reports of weapons of mass destruction. And now seeing in Iran how President Trump is decertifying a nuclear deal that prevented Iran from developing their nuclear weapons, threatening the very existence and the agreement that was made. Gabbard is an Army reserve officer who previously served two tours in the Middle East, including in Iraq, and has been an outspoken critic of regime change and Washington’s interventionist foreign policy.
Zerohedge reports… Hawaii Democratic Rep. Tulsi Gabbard appeared on multiple Sunday news shows a day after her state’s false ICBM emergency alert sent the islands into a tense 40 minutes of panic before it was revealed to be a message sent in error, where she slammed the mainstream media’s reporting on the North Korean nuclear threat, saying“We’ve got to understand that North Korea is holding onto these nuclear weapons because they think it is their only protection from the United States coming in and doing to them what the United States has done to so many countries throughout history.” 
She further called for Trump to hold direct talks with Kim Jong Un in order to prevent the real thing from ever happening.
On Saturday Gabbard had immediately criticized President Trump for mishandling North Korea, taking to MSNBC to proclaim that “our leaders have failed us. Donald Trump is taking too long… he’s not taking this [nuclear] threat seriously…” During Sunday interviews she elaborated on a plan of action, advising Trump to enter talks with Pyongyang which should “happen without preconditions” and that Trump should “sit across the table from Kim Jong Un” in order stamp out the climate of fear which contributed to the “unacceptable” alert issued on Saturday.
“We’ve got to get to the underlying issue here of why are the people of Hawaii and this country facing a nuclear threat coming from North Korea today, and what is this President doing urgently to eliminate that threat?” Gabbard said on CNN’s State of the Union. She added that Pyongyang sees its nuclear weapons program as “the only deterrent against the U.S. coming in and overthrowing their regime there” after decades of the US exhibiting a pattern of regime change when dealing with rogue states, which she said makes setting up preconditions for talks a self-defeating step.
And concerning the potential for an “unintentional” nuclear war, Gabbard said, “It’s not just the President making a decision to launch a nuclear weapon. It’s these kinds of mistakes that we have seen happen in the past that bring us to this brink of nuclear war that could be unintentional.”

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Monday, January 15, 2018

Rainer Rupp zu Drohnenangriff auf russische Militärbase in Syrien etc

Drohnen in Syrien, Proteste im Iran und die NATO in Brandenburg - Interview mit Rainer Rupp [Video]
Ein Drohnenangriff auf einen russischen Stützpunkt in Syrien. Die Berichterstattung über die Proteste in Tunesien und im Iran. Und der Brandenburgische Ministerpräsident und die NATO in Brandenburg: Viel Stoff für ein Interview mit Rainer Rupp.
In Syrien wurde ein russischer Stützpunkt von einem Drohnenschwarm angegriffen. Das russische Militär habe einen Angriff von 13 Drohnen auf den russischen Luftwaffenstützpunkt Khmeimim und auf den Stützpunkt in Tartus abgewehrt, berichtete das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation. Was steckt dahinter? Und wie kamen die Angreifer an die Technologie?
Im Iran und in Tunesien kam es zu Protesten. Doch in die Berichterstattung in den deutschen Mainstream-Medien war sehr unterschiedlich, was die beiden Länder betrifft. Warum eigentlich?
Der Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidke (SPD), hat sich sehr besorgt über US-Panzer geäußert, die durch Brandenburg zu ihren neuen Stationierungsorten im Westen Polens gebracht werden sollen. Wie sind die Äußerungen einzuschätzen?
Rainer Rupp steht in einem Interview mit RT Deutsch Rede und Antwort.
https://deutsch.rt.com/meinung/63614-drohnen-in-syrien-proteste-im-iran-nato-in-brandenburg-interview-mit-rainer-rupp/

Friday, January 12, 2018


Putin: Turkey not responsible for drone attack; Russia knows who was

Russian President calls drone attack “provocation” aimed at causing rift between Russia and Turkey


Russian President Putin has now made his first public comments about the drone attack in Syria against Russia’s Khmeimim air base and Tartus naval base, which took place on 6th January 2018.
In these comments – made whilst meeting Russian media chiefs in Moscow – Putin categorically ruled out the possibility of Turkey being involved
There were some provocateurs, but they were not Turks. We know who they are, who paid who for this provocation and what the actual sum was.
As for this kind of incidents, there is nothing good about them. These are provocations aimed at destroying previous agreements
[Those actions were also aimed at undermining Russia’s relations with Turkey and Iran].
We understand it perfectly well so we will work together….
[The unmanned aerial vehicles used in the attack on the Russian base in Syria were only disguised as homemade but were actually furnished with high-tech equipment]
 As for these attacks, they were undoubtedly prepared well. We know when and where these unmanned vehicles were handed over [to the attackers], and how many of them there were. These aerial vehicles were disguised – I would like to stress that – as homemade. But it is obvious that some high-tech equipment was used
These are exceptionally interesting comments, which closely mirror comments about the drones being made by the Russian military.
The Russian General Staff claims to have a full picture of how the drone attack was carried out and – contradicting earlier Russian media reports that the drones were improvised and home made – has reiterated that the drones used sophisticated technology and required significant engineering and manufacturing skills and resources to make
Here is what Major General Alexander Novikov, the head of the Russian General Staff’s department for the development of unmanned aerial vehicles, is reported to have said about the drones used in the attack
The creation of drones of this class is impossible in an improvised manner. Their development and usage involved specialists, who had undergone special training in the countries manufacturing and using systems with unmanned aerial vehicles.
[The assembly and usage of unmanned aerial vehicles is a difficult engineering task that demands] special training, know-how in various scientific areas and practical experience in creating these devices.
Special software is also needed to use these drones. For efficient usage of ammunition information on exact target location and such parameters as altitude, flight and wind speed is required. This information cannot be obtained from the Internet.
Moreover, the explosives from the bombs carried by drones that attacked Hmeymim and Tartus bases in Syria cannot be made in makeshift conditions. There are several places where this substance is manufactured and one of them is Ukraine
Preliminary analysis has shown that the main explosive used in the bombs was pentaerythritol tetranitrate (also known as PENT, PENTA or TEN), which has a far higher yield than hexogen. This explosive is manufactured in a number of countries, including Ukraine’s Shostka chemical agents plant. It cannot be made in makeshift conditions or extracted from other ammunition,” he said.
Russia’s military has deciphered route data from the drones that attacked Russian bases in Hmeymim and Tartus in Syria, confirming that they had been launched from one place.
The slide shows deciphered data from the captured drones on their programmed and real flight routes and points of dropping munitions. One drones was equipped with a video camera and designed for controlling and adjusting the strikes if needed.
Novikov casts doubt on whether the Jihadi groups in Syria – including Al-Qaeda and ISIS – could themselves have built the drones
Up until recently, gunmen used drones mainly for air reconnaissance. Only isolated incidents were fixed when they were used for attacks.
[Those were mainly improvised drones, made of components sold on the open market]
In mid-2016, foreign-made quadcopters were launched to conduct air reconnaissance and carry out strikes. It should be noted here that we registered the appearance of new types and versions of drones operated by militants in Syria a few days after they had gone on free sale in various countries
Taken together Putin’s and Novikov’s comments appear to suggest that the Russians believe that the drone attack was the work of an intelligence agency aiming to make trouble between Turkey and Russia.
In my previous article about the drone attacks I spoke of how dependence on Turkish goodwill is the weak point of Russia’s position in Syria
President Erdogan is not……a reliable ally of Russia’s or indeed of anyone else, and in Syria he is pursuing a complex strategy based on calculations of his own and Turkey’s self-interest which do not necessarily correspond with Russia’s.  By way of example, President Erdogan continue from time to time to restate his hostility to the Syrian government and to Syrian President Assad personally, both of whom the Russians are at present supporting.
Sometimes President Erdogan’s strategies oblige him to work with Russia, which is what he has been doing for most of 2017, but the Russians cannot by now be under any illusions that if the opportunity arises he will not abruptly reverse course in his own perceived interest and once more become Russia’s enemy in Syria, as he was in the first months of the Russian intervention there.
The Russians are of course fully aware of this and judging from Putin’s comments appear to believe that some foreign intelligence agency hostile to Russia’s Syrian policy has just probed the weak point of Russia’s position in Syria by staging a provocation intended to set Russia and Turkey against each other.
If that is true then it would have to beIt would have to be an intelligence agency with access to Jihadi controlled territory in north west Syria, and able to source advanced explosives which Novikov comes close to say were manufactured in Ukraine.
Putin says that the Russians know which intelligence agency this was, and in truth it is not difficult to join up the dots.
Almost certainly the Russians believe it was the intelligence agencies of either Israel or of the US, and most probably of the US.http://theduran.com/putin-turkey-not-responsible-drone-attack-russia-knows/